Rampa con i Companoni 2017- Das video


Hier ist das video.  Gedreht mit einer Garmin virb 30 ultra. Meiner Meinung nach die beste Action cam zur Zeit.  Ich habe meine gopro 4 gegen diese getauscht!  die Darstellung der gps daten, höhenmessern znd anderer sensoren ist genial in der Erstellung,und bietet unzählige Möglichkeiten.

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Rampa con i Companoni, cavalese 2017- das Rennen 


Italienische Qualen sind die schönsten 
Vorwort: Wer sich auf einen Bericht eines schnellen  Langlauf Amateurs freut, kann gleich aufhören zu lesen. Es kommt eine Geschichte der Schmerzen, der Qualen, der Sinnfragen, aber auch eine Kleinigkeit Spaß und Hoffnung. 
Nach der Akklimatisierung am Vortag  in der wohl schönsten Herberge im Val di Fiemme, war ich bereit für sportliche Höchstleistungen. Aber nur geistig wie sich später zeigte. Ich bekam gestern schon schwache Knie als ich die Strecke sah. Die ersten zwei Kilometer im Stadion deuteten schon auf was großes hin. Geschlafen habe ich auch nicht gut. Kein Wunder. Mit nur 30 langlauf Kilometern in den Monaten November und Dezember sowie mickrige  70 Lauf Kilometern mit fast keinen Höhenmetern war das doch eine spannende Aufgabe die ich mir selbst ausgesucht hatte. Aber Höchstleistung war auch nicht das Ziel an diesem Tag. Das Abenteuer war wichtig. Und das bekam ich ja! Für nur 25 euro Startgebühr. Viele Triathleten werden mich beneiden. 
Ich war pünktlich am Start im WM Stadion am  Lago di Tesero und fühlte mich gleich wie in einer Tiefkühltruhe. Die vielen Weltcup Profis,die schon fleißig Material testeten störten mich nicht. Nur mit Mühe konnte ich meine extrem gute Garmin ultra virb 30 am Brustgurt montieren. Klamme Finger schon vorm Rennen! Nach dem ich meine Team Kollegen Simone und Armin getroffen hatte und wir  kurz den Wettkampf besprachen stellten wir uns gleich mal hinten an. Vorne weg starten ist nicht gut, aber wäre im Nachhinein betrachtet auch schon egal gewesen. Um 09:29 teilte uns der Stadion Sprecher  mit das es noch 1 Minute zum Start sei, aber irgendwie wurde das falsch verstanden. 

Das Rennen 

150 Köpfige Feld setzte sich in Bewegung und schon war die Party des Rampa con i campioni eröffnet. Ich bleibe bewusst gelassen und lege das ganze ruhig an.  Aber nur ein paar Minuten denn schon war ich in einer Hetzjagd auf der Kunstschnee Loipe. Nach den ersten 2 Kilometern im Startgelände mit ein paar pfiffigen Anstiegen ging es leicht fallend hinunter zur Talstation der Alpe Cermis Seilbahn. Ich fühlte mich wie in einer Bobbahn, mir war kälter als kalt. Die ersten Schmerzen waren eisig. Nicht lustig, wenn das so weiter geht höre ich auf. Basta. 

Der Aufstieg

Meine Team Kollegen hatte ich beim Beginn des 3 km langen Anstiegs noch im Blick. Aber nicht lange. Im Blick hatte ich umso mehr meine Pulsuhr, und die zeigte was ich fühlte. Über 160 Puls, da fällt mittlerweile meine Leistung talwärts und ich frage mich wie weit ist es eigentlich noch ist. Ja ich war erst am Anfang der Leiden. Die ersten Schlachtenbummler, Schweizer mit Kuhglocken, feuerten mich an. Aber sie wußten nicht wie es tief in meinem Körper aussah.

Nach einiger Zeit  passierte ich die nächste Zeitkontrolle, ich war noch im Rahmen. Wenn du hier zu langsam bist kannst zusammenpacken. Die Italiener wollen keine Hindernisse für die Profis. Bei der ersten von zwei 28% Rampen wurde meine Stimmung nicht besser. Mein Laufstil wandelte sich in ein Torkeln.  Skating war das nicht mehr Freunde. Gott Sei Dank waren die TV Kameras am Streckenrand nicht live. Zwischendurch  standen auch so Schneebars mit Apres ski  Musik und es duftete nach Glühwein – Herrlich. Die Wanderer und Fans neben mir waren nicht langsamer als ich. Sie waren aber nett und klatschen für mich. Da ich einige Male stehen blieb, wegen dem Puls natürlich, hatte ich Zeit und Muße hinunter nach Cavalese zu schauen.  Ein schönes Fleckchen Erde dieses Südtirol.
Da dies aber keine Pauschalreise war musste ich weiter. 

Das Ziel vor den Augen

Die 800 Meter Markierung war da und es wurde flacher, nur noch leicht steigend ging es dem Ziel entgegen. Viel schneller wurde ich aber deswegen  auch nicht mehr. Die letzten 20 Meter im Zieleinlauf waren wieder schön. Unter den objektiven Augen der Reporter der internationalen TV Anstalten kam ich nach 1 Stunde und 13 Minuten ins Ziel. Viel langsamere als mich sahen sie wohl nicht mehr. Dafür bin ich nicht Kamera gefällig in den Schnee gefallen wie die Profis nach uns. Den Zielsprint von Tour de ski Siegerin  Heidi Weng und die Ankunft meiner Landsfrau Therese Stadlober auf Rang 9 werde ich aber in guter Erinnerung halten. Klasse gelaufen Mädels. 
Auf Wiedersehen Weltcup!
Jetzt ist bei mir ein Monat Wettkampf Pause, die ich natürlich zum Trainieren nutzen werde, versprochen. Mein nächster Start ist wieder was für Normalos. Ich starte beim 25 km Mondschein Skating Langlauf in der Ramsau am Dachstein am 10. Februar. 

Rampa con i Companoni 2017 – Tag 1


Der erste Tag geht zu Ende.  Bin wieder mit dem Zug gereist. Ist halt bequem, sicher und nerven sparend. Die Zugfahrt dauerte wegen vereisten Weichen und Grenzkontrollen eine Stunde länger als geplant. Für einen Romantiker und Eisenbahn Fan ist eben der Weg schon das Ziel. 

Denn wenn sich der Zug den Brenner hinauf schleppt und man am Paß auch noch umsteigen darf dann ist der Eintritt in Italien bzw. Südtirol schon sehr kitschig und schön.  Einen Espresso im Bahnhofscafe sollte man immer einplanen. Dann geht’s runter  nach Bozen.  Italienisches Großstadt Flair trifft auf Flüchtlings zeitgeschichte. Ohne Worte.

Angekommen in der Schnellzugsstation und Bahn Knotenpunkt Auer/Ora geht es weiter mit dem Bus. Modern, pünktlich und günstig fährt man auf einer atemberaubenden Strasse empor ins Val di Fiemme.  Auch als Fleimstal bekannt. In der Kleinstadt Cavalese angekommen bin ich von der Autobus Station mit der Seilbahn zur Talstation gefahren! Ehrlich.  Aus dem Zentrum der Stadt heraus, geht es mit einer Gondelbahn hinunter ins Tal.  Wo man dann hinauf zum Skigebiet auf die Alpe Cermis fahren kann.  Das haben sie gut gemacht, die Italiener.  Ich mag Sie.  Bis auf die Nacht von Turin vor einigen Jahren. Österreichische, Nordische Wintersport Fans  wissen was ich meine. 

Mit meiner Herberge hatte ich wirklich Glück.  Ich wohne, nein residiere, in einem neu renovierten alten Haus im Örtchen Masi di Cavalese. Nur 3 Sterne aber die Einrichtung ist „state of the art“ . So wie in Österreich zur Zeit touristisch gebaut wird.  Viel Altholz,  gediegene Einrichtung, bekannte Marken im Bad. Respekt Italien! Das geht auch anders. Also schlechter.Vor 2 Jahren, als ich beim ultra Langlauf Race Marcialonga  (70km, 6000 Starter!) hier war, wohnte ich in einem typischen Hotel aus den 80igern, so wie es bei uns Zuhause auch viele gibt. Ist natürlich auch gegangen..Man wird halt anspruchsvoll wenn man mehr herum kommt.

Vor dem Abendessen joggte ich noch ein paar Kilometer.  Ein paar Nützliche.  Ich holte mir die Startnummer im WM Stadion von Lago di Tesero. Beim Anblick des Start Geländes  bekam ich sofort das übliche  zittern in den Beinen.  Und die zitterten gleich noch zwei mal. Zuerst sah ich die Strecke.  Uweia! Das ist aber steil. Die rote Skipiste ist bis  zu 30 % steil. Gottsei Dank sind ein paar Kurven eingebaut. Da stehen morgen Tausende an der Strecke. Sie werden mir hoffentlich auch mal zu klatschen und mich nach oben treiben. Das zweite mal zitterten meine Beine als ich einen Blick in die Startliste machte.  Vegard Ulvang, Katarina Neumanover und Reto Buergermeister. Den Schweizer ex-weltcup läufer und ex-Russen Trainer werde ich zwar auch nicht überholen, aber die anderen Beiden waren in ihrer aktiven Zeit schon echte Weltelite.  Beide hatten mehr als eine goldene bei olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewonnen. Das kann ja lustig werden Morgen.

Ich habe aber auch noch 2 zwei mindestens so wichtige Namen entdeckt auf der Startliste.  Armin und Simone von unserem xc-ski.de Ski Marathon Langlauf Team. 

Langlauf Wochenende Februar 2016


langlauf-weekend-februar2016 from Kurt Mühlbacher on Vimeo.

(watch in HD and Fullscreen)

Die ersten Kilometer auf  Langlauf Ski nach dem unglücklichen Unfall  in Schladming.

Das erste Training am Freitag in der Faistenau war ein wunderbarer Wiedereinstieg ins Training. Die flache Loipe in die Tiefbrunnau war ideal für meine Sprunggelenk. Noch wackelig aber fahrbar 🙂 Sicherheitshalber classic gelaufen.

Heute dann nach Reit im Winkl. I Love it. Immer perfekte Loipen und Schneesicher. Zuerst eine Classic Runde im Tal gelaufen. Doppelstock ..eh klar.. Dann konnte ich nicht anders. Das Wetter war schön und so gings den Berg rauf. Auf der exzellent gespurten Loipe auffi. Auffi auf die Winklmoos Alm. Ca 5km und 500 Höhenmeter.  Oben noch eine kleine Schleife gelaufen. Natur Pur. Dann downhill.. Aber langsam.. Mein Fuß und die überraschender weise noch immer eisige Loipe machten es zu einer richtigen Challenge ins Tal zu fahren.. Dazu kamen noch viele Tourengeher, Rodelfaher und auch Langläufer natürlich die Bergauf zogen.

Die Zerrung im Sprunggelenk dürfte ohne Folgen bleiben. Gottseidank. Dennoch ist die Saison praktisch beendet.  Sie kam einfach  nicht in Schwung.  Im Dezember kein Schnee, zum Jahreswechsel 2 Wochen krank. Ein Rennen in der Ramsau im geschwächten Zustand. Dann 2 Wochenende Verpflichtungen  beim Skifahren und Apreski 🙂  Danach Zerrung im Sprunggelenk.  14 Tage Pause.
Dieses Wochenende Comeback auf Schnee.

Nächstes Event: Verticalup in Kitzbühel  Ende Februar. Im März zum Finale  einen  Marathon  in Bodemmais. Das wars dann wohl.

Ramsauer Volkslanglauf 2016–A schware Partie für mi


Frei nach dem österreichischen Hitparaden Hit (Ham kummst) von Seiler und Speer war es eine wirklich schware Partie (auf Hochdeutsch: “Ein sehr anstrengende Angelegenheit“) für mich.
Aber nicht wegen einer langen Nacht an der Bar wie im Lied, sondern weil ich krank war und auch immer noch bin. Eine Erkältung hat mich 3 ganze Wochen gekostet. Und wir alle Sportler und Sportlerinnen wissen wie das sich auf die Form und die Psyche auswirkt.

9.1.2016 Ramsauer Dachstein Volkslanglauf:
9.1.2016 Ramsauer Dachstein Volkslanglauf (Fotos: xc-ski.de , Aapo Lahio)

Nun Schluss mit der Jammerei!  Continue reading „Ramsauer Volkslanglauf 2016–A schware Partie für mi“

Langlauf Spezial Camp Ramsau 2015


Am letzten Oktober Wochenende wurde ich von meinem Team von xc-ski.de zum Langlauf Spezial Camp in die Ramsau bei Schladming eingeladen. 4 Tage Sonnenschein, 3 Tage Muskelkater  und gute Trainingsbedingungen waren die Kennzeichen des Technik Lehrgangs.

„Mein Leben im Camp“

Freitag

Nach meiner Ankunft in Ramsau im Hotel Matschner konnte ich es zuerst gar  nicht fassen. Ich bin in der Ramsau und begegne gleich Alois Stadlober und Martin Tauber. Den Lois habe ich natürlich schon öfters gesehen. Bin sogar schon mal neben ihm im Bus gesessen! Beim climb the goas auf den Gaisberg, oder als ich beim legendären Staffel Gold 1999 Zuschauer war. Tauber kannte ich nur vom Fernseher , war aber dort immer ein Fan von Ihm. Er ist ein exzellenter Klassik Läufer. Mein erstes Erlebnis: Vor dem Hotel zischten 3 Skiroller Läufer an mir vorbei.  Mit sehr hohem Tempo durch den Ort. Ohne Autobegleitung. Dämmerung. Die san wahnsinnig die Buam!

Nach dem ersten Abendessen konnte man sich zur Klassik oder zur Skating Gruppe melden. Ich nahm die Klassik Gruppe von Martin Tauber. Klassik ist meine Lieblings Disziplin. Da ist viel Technik gefragt. Und diese Technik muss sitzen, sonst „leiert“ man über die Loipe ist ineffizient und vergeudet wertvoller Kraft. Beim Abendessen traf ich auch meine Teamkollegin Sigrun Hannnes. Ihres Zeichen aktuelle Koasa Lauf Siegerin. Neben Ihr war auch noch unser Team Manager Mario Felgenhauer  und unser bester Presse Fotograf ever, Marco Felgenhauer zugegen.  Meine Ski und Schuhe hätte ich nicht mitschleppen müssen. Es gab das neueste vom Neuen gratis zum Ausleihen. Ich nahm natürlich einen Fischer Ski.  Einen Speedmax. Wenn schon, dann richtig schnell.

Samstag

Nach der Autofahrt über die Mautstrasse zur Türlwandhütte und der Talstation der neuen Dachstein Seilbahn blieb einem immer wieder der Atem weg. Die Berge und Wälder sind in ein sagenhaft schönes Herbstgold gekleidet und bei der Auffahrt in der Gondel, verschlug es einem die Sprache angesichts der kühnen Seilbahn Architektur. In der Panorama Gondel konnte man sogar am Dach die Auffahrt miterleben. Konnte man, ich konnte nicht. Mir ist das zu luftig. Gegen 09:30 waren wir am Gletscher. Nach einer kurzen eigenständigen Runde luden die Trainer zur Fortbildung. Und diese Fortbildung hatte es in sich. Mit sehr viel Liebe zum Detail zeigte Martin Tauber was einen guten Langläufer von einem schlechten unterscheidet. Das feilen an der Technik ist das Um und Auf. Wir machten eigentlich das gleiche Programm wie die Elite des Langlaufsports  die ja nur einen Schneeballwurf entfernt war. Die Weltcup Stars drehen unglaublich effektiv und kraftsparend Ihre Runden auf der 7km Langen Schleife am Gletscher Plateau.  Wir machten Stabilsations und Gleichgewichts Übungen am ersten Tag. Etwas fad vielleicht aber sooo wichtig. Mit Stock, ohne Stock, auf einem Bein usw. Man glaubt gar nicht wie viele Übungen es gibt. Nach 2,5 Stunden Kurs durften wir dann eigenständig ein paar Runden drehen. Ich war aber so müde vom Training und von der Höhenluft das ich gar keine Lust hatte einen Marathon zu machen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen hatte man zwei Stunden frei! Ein Besuch beim Skiwilly Shop war Pflicht. Minus 25% an diesem Wochenende ließen die Kassen klingeln und man konnte das eine oder andere Souvenir mit nach Hause nehmen. Meine Team Kollegin Sigrun wählte als Nachmittags Training Skiroller. Ich  hatte genut vom Powern und zog Trocken Training vor. Hätte ich gewusst was da auf mich zu kommt hätte ich wohl anders entschieden. Die Kräftigung- und Imitations Übungen mit Seilen und intensive Skigang Einheiten verlangten einem alles ab. Ich nahm einen anständigen Muskelkater mit nach Hause. Der nicht mehr von mir wich bis Mittwoch! Danke Tauber! Continue reading „Langlauf Spezial Camp Ramsau 2015“