Hillrunner68 – Winter 2017-2018


Es ist soweit! Das Programm 2017-2018 steht fest. Nach vielen Tagen und Nächten des Überlegens und Abwägens habe ich mein Programm festgelegt – in Stein gemeißelt.

20172018planung

Verletzungen, Berufliche und Familiäre Faktoren machten es nicht einfach. Speziell die Verletzungen haben mich geärgert. Ich musste zwei unnötige Pausen einlegen.

Die Erste im Oktober. Ich bin vom Rennrad gefallen. Umgefallen weil ich nicht schnell genug aus den Clips kam. Wird sich schon noch ausgehen dachte ich mir beim langsamen Umdrehen in der Bushaltestelle. In Zeitlupe bin ich auf die Linke Hand gefallen. Gestaucht, und ich konnte die Hand nicht mehr abbiegen bis November . Ende November bin ich dann  beim Langlaufen(!) gestürzt . Soo peinlich. Ich riskierte zuviel und bin auf einer nicht freigegebenen Loipe bergab sehr hart mit den Rippen auf den Stock bzw harten Boden gestürzt. Wieder vier Wochen Pause waren die Folge. Bis Ende Dezember konnte ich nichts trainieren. NICHTS!

Aber jetzt geht es wieder und ich war motiviert den Saisonplan zu erstellen. Am Dreikönigstag geht’s in die Steiermark nach Altaussee. Die Kollegen vom SKI Austria Team veranstalten auf der Blaa Alm einen Volklslanglauf.  Eine Woche später fahre ich in die Ramsau am Dachstein. Dort nehme ich am 30km Klassik Lauf teil. Dann eine Wettkampfpause die ich mit Training und APRES SKI füllen werde. Im Februar führt mich der Plan zum KOASA Lauf nach St. Johann in Tirol. Da wo ich schon 6x dabei war. Ich liebe den Koasa auch wenn ich schon einige Male etwas untergegangen bin.  Dieses mal wird es aber eine Premiere geben. Zu meinem  50er Geburtstag laufe ich 2×50 KM! Also Samstag 50km Klassisch und am Sonntag 50km Skating. Na, das wird eine Gaudi.
Das Finale ist wieder in Bodemmais beim SKADI Loppet. Bei meinen Vereinsfreunden von XC-SKI.DE werde ich die 42km Klassisch laufen. Keine Leichte Aufgabe. Über 1000 Höhenmeter. Weltcup Profil.

So das wars jetzt gehts hinaus zum Training

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Österreichischen Meisterschaft Skiroller 2017


War heute bei den Österreichischen skiroller Meisterschaften am Salzburg Ring. 50km Herren und 30km Damen . Bin aus Trainings Defizit nur ein bisschen mit  gelaufen und mit gerollert. War außerdem gestern schon mit den Ski Roller am Gaisberg. 

Hatte daher Zeit und Muße zu filmen. 

Video öm skiroller 2017

Herren: Rang. 1 an Kombinierer Harald Lemmerer. Zweiter wurde Lars Hänel aus Deutschland.  Rang drei an den aktuell besten Langläufer in Österreich,  Bernhard Tritscher.  1:32 . Der Damen Sieg ging an Merle Richter vor Linda Schumacher, beide aus Deutschland Oberwiesenthal. Auf Rang drei die erste Österreicherin. Anna Juppe ASKOE Villach.
Weitere info unter: http://www.skate-the-ring.at

Langlaufen am Dachstein Gletscher Juli 2017


Langlaufen – meine Lieblingssportart

Am Sonntag den 9. Juli 2017 war ich langlaufen am Dachstein Gletscher. Ja – im Hochsommer und ja ich schäme mich nicht dafür. Dass Schnee bei mir immer geht ist bekannt. Ich wollte an diesem Wochenende wieder mal was „gscheites“, etwas Besonderes machen. Also nicht einfach nur  Laufschuhe anziehen und eine Runde laufen zu Hause. Manchmal muß man Reize setzen. Reize die einen wieder zu neuen Höchstleistungen beflügeln. Oder einfach den inneren Schweinehund wieder in die Schranken weisen. Das war dann eher der Fall bei mir.

Langlaufen am Dachstein Gletscher

Um so etwas zu tun heißt es in meistens früh aufstehen. Eineinhalb Stunden Fahrzeit laut Google. Wecker auf 05:20 gestellt. Das sollte reichen. Nach dem Aufstehen Ski aus dem Keller holen. Ein lässiges Gefühl. Da wurde ich kurz schwach. Soll ich nicht doch lieber Alpin Skifahren gehen?! Hintertux wäre schon auch geil. Aber ich habe es dann sein lassen. Zuerst wird mal trainiert. Skifahren kann ich später auch mal, da will ja auch die Familie mitfahren. Im Auto gefrühstückt und ab Richtung Dachstein Gletscher. Am Abend vorher noch die Seilbahnfahrt reserviert. Habe extra noch angerufen bei der Seilbahn. Ich konnte es nicht glauben das so viele Leute in der Früh auf den Berg rauf wollen. Angekommen um halb acht sah ich einen vollen Parkplatz. Der Gletscher ist also beliebt. Ich sah nur Wanderer und Kletterer mit oder ohne Bergführer. Ein paar Snowboarder waren auch dabei. In der Seilbahn Halle stand ich dann als einsamer Langläufer in einem Meer von Bergsteigern. Ich stand aber ziemlich stolz da und blieb glücklicher weise nicht lange alleine. Er war da! Er – das ist Rossi Racing, alias Christoph Walcher. Langlauf Unikum in der Steiermark und drum herum. Vormittags Langlaufen, ab Mittag  Gastwirt im Peter Roseger Gasthof im Talort Ramsau! Von Facebook her kannte ich ihn schon, wir haben letztes Jahr im Sommer mal gechattet. Da hatte er Langlauf Fotos gepostet im Juli und August am Gletscher, da habe ich erstmals Kontakt aufgenommen mit ihm. Er hat mir Wunderbares erzählt damals. Es sei anscheinend immer eine Loipe gespurt am Dachstein, auch im Hochsommer. Yeaahh! Ich war geistig schon oben, im Paradies.

Rossi Racing

Das Paradies

Kaum gesehen („aha noch ein Langläufer“) hatten wir uns gleich bekannt gemacht und gingen gemeinsam ans Werk. Ist doch netter zu zweit. Mit der schwindelerregenden Panorama Gondel in ein paar Minuten in der Gletscherwunderwelt gelandet. Eifrige aber positive Hektik war oben zu spüren. Das Wetter war ja perfekt,8 Grad plus und Sonnenschein. Also nichts wie los ins Abenteuer.  Die Stufen von der Bergstation hinunter und Ski anschnallen. Zwei Loipenspur Fahrzeuge waren fleißig dabei Spuren in den Schnee zu ziehen. In langgezogenen Schleifen angelegt ist es zwar nicht abwechslungsreich aber so nützt man den Platz besser aus und man kann eine längere Loipe spuren. Die Ramsauer Loipe kann bis zu 7 km lang werden. Im Herbst wenn die Hunderte Profis braucht man auch genug Platz. Insgesamt sind bis zu 18 KM möglich. Die Höhenlage am Gletscher ist ein Mehrwert der jedem Sportler nur recht sein kann. Es ist viel anstrengender als im Tal zu laufen. Deswegen bleibt man auch nicht so lange oben, Sport auf 2700 Meter macht sich gleich bemerkbar. Mein Herz ist da ganz schön beschäftigt.
Wir warfen unsere Rucksäcke in den Schnee und sausten los. Wie kleine Kinder vorm Christbaum. Nicht zu halten. Ich mußte dann aber öfters  stehen bleiben. Ich hatte mit dem Puls zu kämpfen. Für Rossi natürlich kein Problem. Er ist ja praktisch immer da. Er schläft wahrscheinlich auch hier heroben. Nach einigen Runden machten wir ein paar Fotos und Videos. Das muß einfach festgehalten werden. Die Sonne glitzerte in unseren Augen. Nach einer Stunde kamen noch weitere Langläufer. Sie laufen für den WSV Reit im Winkel. Ausdauer war angesagt bei denen. Langsam dahingleiten. Das muss man können. Es ist enorm schwierig langsam zu laufen. Man will ja immer schnell sein. Aber das geht hier oben einfach nicht. Das habe ich auch vor 2 Jahren gesehen. Als wir hier im Oktober unser Trainings Lager vom XC-SKI.De Langlauf Team hatten. Die Profis liefen zwei Stunden lang immer das gleiche langsame Tempo. Respekt. Ich hatte riesigen Durst. Die Luft wurde immer dünner, leicht ist das nicht und dann der sulzige Schnee dazu. Continue reading „Langlaufen am Dachstein Gletscher Juli 2017“

Mit dem Rad zum Stoisser Alm Berglauf Extended


Das erste Ziel auf meiner Sommer Todo Liste habe ich erreicht. Den Stoisser Alm Lauf. Wenn auch auf Umwegen und im slowfox Tempo

Wie alles Begann

Durch eine Zerrung oder Reizung der linken  Achilles Sehne (war nicht beim Arzt) Anfang Mai konnte  ich nicht mehr richtig trainieren. Die Schmerzen waren bei jedem Schritt so groß das ich nur gehumpelt bin und nicht mehr flüssig laufen konnte. Aber irgend etwas mußte ich machen sonst geht ja gar nix mehr im Frühjahr. Durch diese Umstände war ich etwas nervös und so beschloß ich 2 Tage vor dem Rennen, mir dir Strecke wieder in Erinnerung zu rufen. Ich begann frühmorgens um 08:00 zu starten. Natürlich langsam, der Fuß war ja immer noch nicht gut und ich wollte mich nicht ganz verausgaben. Ich mußte ja auch wieder runter kommen. Ich lief also langsam los und –  naja. Wirklich gut  war das nicht. Ich schob es mal auf mein aktuelles Übergewicht. Trotzdem konnte ich den Großteil der Strecke laufen. Das gab mir Mut. Selbst das steile Schluss Stück bin ich gelaufen. Mit knapp 55 Minuten war ich zufrieden. Das würde im Rennen sicher etwas schneller gehen. Plan Erfüllt. Mit großer Freude lief ich noch weiter bis zum Gipfel und in mehreren Schleifen auf den Waldwegen wieder zum Ausgangspunkt zurück. Insgesamt 16 Kilometer und 800 Höhenmeter. Zuviel wie sich später heraus stellen sollte. Aber eine sehr schöne Strecke zum Laufen. Das leicht naßkalte Wetter an diesem frühen Morgen hat mir sehr getaugt. Ich hasse nichts mehr als bei Hitze zu laufen. Da stell ich meinen Motor ab und krieg Panik.  Bin ja auch nicht mehr der Jüngste. Am Freitag tat ich nichts mehr eh klar. Außer Grillen am Abend für 13 Personen. Inklusive Weinverkostung und Bierbegleitung. Um halb zwölf kam ich ins Bett. „Nicht Ideal“ meinte ein Freund zu mir. Er sollte Recht behalten.

Stoisser Alm 2017-Der Tag-Das Diagramm

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Der Sommer kann kommen


Der Winter war/ist ja heuer hartnäckig. Dem einen ist es recht, dem anderen eben nicht. In Kitzbühel haben die Hahnenkamm Lifte nach dem  offiziellen Saisonschluss wieder aufgsperrt . Unglaublich.  Am 30 April war ich in Kitzbühel Skifahren. Legendär. Am 6.+7. Mai geht’s nochmal!

Aber es hilft nix, ein Sommerprogramm muß her. Neben ein paar noch nicht fixierten kleinen Bergläufen oder besonderen Trainingseinheiten stehen auch ein paar Veranstaltungen am Programm.

Ich starte mit einem kleinen Berglauf Ende Mai. Am 28. Mai steht der Stoisser Alm Berglauf auf dem Programm. Einem kleinen Lauf bei den Nachbarn. Einem regionalen Klassiker in der Berglaufszene. 7km und 700 Höhenmeter sind zu laufen.

Der zweite Termin ist keine Rennen im eigentlichen Sinn. Es ist das Trainingscamp meines Langlauf Teams xc-ski.de. Wir treffen uns vom 9.-11 Juni in der Nordischen Ski WM Stadt Seefeld. Ein Meet&Greet mit den Strecken der Nordischen Ski WM 2019.

Termin 3 ist wieder ein Bewerb. Ein großer, langer Bewerb. Der neue Stubai Ultra hat es mir angetan. Wir laufen vom Goldenen Dachl in Innsbruck über den Berg Isel, Richtung Brenner ins Stubaital. Nach einigen Bergen gehts über Neustift zur Talstation der Stubaier Gletscher Bahn. Von dort ins Grande Finale zum Gipfelrestaurant auf 3000m. 60km und 5100 Höhenmeter. Start um 01:00.

Im August gehts weiter. Wieder in die Berge – eh klar. Die Reise geht ins Zillertal. Zum Zillertaler Stoabock Marsch. Ja das ist kein Lauf. Das ist ein Marsch. Über Stock und Stein. Vom Bergsteiger Dorf Ginzling oberhalb von Mayrhofen geht es ins schöne Floitental, dann rauf auf fast 3000m zur Mörchnerscharte, auf der anderen Seite wieder runter. Summasummarum: 30km und 3500 Höhenmeter. Ich habe hier noch eine Rechnung offen. 2004 war ich schon mal dabei. Aber das Rennen, damals noch mit Laufwertung, wurde nach einer Stunde abgebrochen. Wintereinbruch im August. Das ist Österreich.

Das Sommer Finale ist wieder am Rad. Ich nehme zum Zweiten mal beim Eddy Merckx Radrennen in und um Fuschl teil. Nach dem erfreulichen Ergebnis 2016 schwinge ich mich wieder auf meine altes Peugeot Rennrad aus den 80igern und mische die Carbon Gemeinde auf  🙂

>> Weitere Infos zu meinem Reisen im Namen des Langlauf Teams