Silvesterlauf 2020 Corona Style


Heuer ist alles anders. Auch unser Vereinsinterne Silvesterlauf viel dem Virus zum Opfer. Aber vielleicht hätten wir das Virus besiegen können. Denn beim zusammensitzen nachher beim Wirt ist soviel Alkohol dabei, daß wir das Corona DingsBums unter dem Tisch gesoffen hätten.

Aber es wurde eben nix mit dem gemütlichen Jahres Abschluss Lauf und so liefen einige einfach so und kreuz und quer durch Nußdorf. Ich hatte dann einen Plan der mir immer besser gefiel. Eine Stunde vorm Start bin ich auf die Idee gekommen mir doch Bier mitzunehmen. Also drei Dosen Zipfer gekauft und in den Laufrucksack damit. Dann bin ich mit dem Bus nach Nußdorf gefahren und ging zum Gemeinde Amt wie immer am letzten Tag des Jahres. Ein paar Kollegen sind schon vor mir gelaufen also war ich alleine da. Auch gut, ist eh schon wurscht.

Das erste Bier natürlich vorm Start. Und weil ich eventuell noch die vor mir gestarteten Läufer erwischen wollte hab ich es gleich EX ausgetrunken. Das ist ja kein Problem, aber das schnelle weglaufen dann schon. Mir war etwas übel. Ich wankte den ersten Kilometer mehr schlecht als recht. Nach 15 Minuten das zweite Bier in Eisping wo es sonst auch öfter etwas zu trinken gibt.

Angefeuert von Silvester Vor-feiernden Menschen in einer Siedlung zischte ich die nächste Dose. OIDA… jetzt ist es wirklich zach. Aber der Sonnenschein motivierte mich und ich lief weiter. Bei der halben Strecke kommt die Schlüsselstelle. Die „Lawine“. Warum das so heißt weiß ich nicht, für eine Lawine ist der Hang wohl zu flach. Ich kämpfe mich aufwärts, hinter mir sehe ich zwei Läufer, ich forciere mein Tempo, Ehrensache. Aber die sind dann wo anders hin und ich war weiterhin alleine unterwegs bei Sonnenschein auf der schönen Strecke oberhalb von Nußdorf.

Am Höchsten Punkt machte ich noch ein paar Fotos und ich fühlte mich wie ein Kaiser. Ein Zipfer Kaiser allerdings. So schnell war ich jetzt nicht mehr und nach 48 Minuten kam ich im Ziel an. Ein paar Waldpiraten hielten eine Sitzung in der Garage ab 😉 Läufer fand ich keine mehr und so floß das nächste Bier in meine Kehle. Ich war zufrieden mit mir. Wanderer und Spazierer hab ich einige gesehen aber niemand vom Lauftreff. Also ab nach Hause. Den ursprünglichen Plan über den Haunsberg zurück zu laufen legte ich nach dem zweiten Bier adActa. Ich musste jetzt etwas auf den Bus warten und so entschied ich mich ein paar Kilometer weiter zu laufen bis dieser mich einholt. Da war ich schon sehr froh denn es war SAUKALT.

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Alles in allem ein schöner uns einzigartiger Lauf. Wie so vieles Momentan.