Öst. Feuerwehr Rennrad Meisterschaft 31. August 2019


Teilnahme bei der Österreichischen Feuerwehr Rennrad Meisterschaft in Friedburg Bezirk Braunau in der Gäste Klasse. Es war einer der letzten Sommertage. Wunderschön aber sau heiß.  Das mag ich nicht. Würde lieber im Gras unter einem Busch liegen mit meinem Mädchen und die Seele baumeln lassen.

Am Start sah ich schon das hier keine normaler Rennrad Marathon stattfindet. Das ist eine  Meisterschaft. Ein Meisterschaft der Besten. Mit  ÖRV Rennkommissär. Aufstellung der besten in der ersten Reihe nach Aufruf. Ein paar Tage vorher machte ich mich mit der Strecke Vorort vertraut. Das half mir bei der Abfahrt. Aber das wars auch dann schon. Ich startete im 2. Block. Die Gästeklasse hatte einen eigenen.

Ich kurbelte von Beginn an mein gleichmäßiges Tempo. War aber dann doch gleich mal am Ende des Feldes angelangt.  Nach 5 Kilometer überholte mich der dritte Startblock. Aber aufhören war nicht im Plan heute. Bei 63 Km höre ich nicht auf. Eine Zeit unter 2 Stunden war im Kopf, aber nicht in den Beinen. Endlich einen 30er Schnitt fahren,das wär mein Wunsch ans Christkind. Wenn ich auch bergauf volles Tempo gefahren wäre, wäre sich das ausgegangen. Aber in Anbetracht der Temperaturen ließ ich das lieber sein. Und so hielt ich zwar ein paar gleichschwere Jungs in Schach bergauf und überholte ein paar aber nicht viele.  Denn der Downhill war mir zu gefährlich um Plätze gut zu machen. Nicht steil, er lud mich aber trotzdem nicht zum Pressen ein. Die Strasse war ein schmaler Güterweg. Ein Tanz auf Messers Schneide. Wenigstens war genügend Sturzraum vorhanden. Gott Sei dank war die schmale Strasse für den Autoverkehr gesperrt. Richtig Spass machte es immer nur die 3 letzten Kilometer der 10,5km langen Schleife. Die hatten ein leichtes Gefälle mit 5%. Da konnte ich mein Kampfgewicht und mein neues kultiges Celeste Farbiges  #Bianchi Rennrad perfekt in Szene setzen. Das ich hier schnell war sagten mir auch meine direkten Gegner mit denen ich mich Runde für Runde ein heißes Duell geliefert hatte. Bei der Zieldurchfahrt genoss ich den Applaus der Zuschauer und unterwegs bekam ich eine gute Frequenz attestiert. Das machte mich stolz. Am höchsten Punkt wurde  ich von den meist jugendlichen Fans frenetisch angefeuert. Die tranken fröhlich ein Bier und ich mein Wasser. Unfair ist diese Sportler Welt. Neben ein paar Handy Fotos machte ich auch Videos mit meiner Garmin Kamera. Die hatte ich unter dem Sattel montiert.

Das Rennen war zumindest ein Ausputzer wie man in der Wettkampf Szene sagt. Ein Härtetest für die 100km beim Eddy Merckx classic Rennen am Wochenende in Fuschl. Da bin ich dann wieder mit 2 Kameras im Einsatz. Garmin Virb ultra 30 unter dem Sattel und die Gopro 7 Black am Lenker.

Fazit:

Gesamtrang 130 von 160. Mehr ging nicht.  Die 50 Kilometer am Vortag hätte ich doch lieber bleiben lassen sollen. Bergab bin ich zu feige(max 65km/h). Bergauf zu schwer. Am flachen Terrain und im leichten Gefälle konnte ich meine Beinkraft (vom Ruder Training) gut einsetzen. Das neue (mein erstes Rennrad) #Bianchi ist sau schnell und super fesch kultig. Hab ich in diesem Passagen gegenüber der Konkurrenz gesehen.

 

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