Rampa con i Companoni 2017 – Tag 1


Der erste Tag geht zu Ende.  Bin wieder mit dem Zug gereist. Ist halt bequem, sicher und nerven sparend. Die Zugfahrt dauerte wegen vereisten Weichen und Grenzkontrollen eine Stunde länger als geplant. Für einen Romantiker und Eisenbahn Fan ist eben der Weg schon das Ziel. 

Denn wenn sich der Zug den Brenner hinauf schleppt und man am Paß auch noch umsteigen darf dann ist der Eintritt in Italien bzw. Südtirol schon sehr kitschig und schön.  Einen Espresso im Bahnhofscafe sollte man immer einplanen. Dann geht’s runter  nach Bozen.  Italienisches Großstadt Flair trifft auf Flüchtlings zeitgeschichte. Ohne Worte.

Angekommen in der Schnellzugsstation und Bahn Knotenpunkt Auer/Ora geht es weiter mit dem Bus. Modern, pünktlich und günstig fährt man auf einer atemberaubenden Strasse empor ins Val di Fiemme.  Auch als Fleimstal bekannt. In der Kleinstadt Cavalese angekommen bin ich von der Autobus Station mit der Seilbahn zur Talstation gefahren! Ehrlich.  Aus dem Zentrum der Stadt heraus, geht es mit einer Gondelbahn hinunter ins Tal.  Wo man dann hinauf zum Skigebiet auf die Alpe Cermis fahren kann.  Das haben sie gut gemacht, die Italiener.  Ich mag Sie.  Bis auf die Nacht von Turin vor einigen Jahren. Österreichische, Nordische Wintersport Fans  wissen was ich meine. 

Mit meiner Herberge hatte ich wirklich Glück.  Ich wohne, nein residiere, in einem neu renovierten alten Haus im Örtchen Masi di Cavalese. Nur 3 Sterne aber die Einrichtung ist „state of the art“ . So wie in Österreich zur Zeit touristisch gebaut wird.  Viel Altholz,  gediegene Einrichtung, bekannte Marken im Bad. Respekt Italien! Das geht auch anders. Also schlechter.Vor 2 Jahren, als ich beim ultra Langlauf Race Marcialonga  (70km, 6000 Starter!) hier war, wohnte ich in einem typischen Hotel aus den 80igern, so wie es bei uns Zuhause auch viele gibt. Ist natürlich auch gegangen..Man wird halt anspruchsvoll wenn man mehr herum kommt.

Vor dem Abendessen joggte ich noch ein paar Kilometer.  Ein paar Nützliche.  Ich holte mir die Startnummer im WM Stadion von Lago di Tesero. Beim Anblick des Start Geländes  bekam ich sofort das übliche  zittern in den Beinen.  Und die zitterten gleich noch zwei mal. Zuerst sah ich die Strecke.  Uweia! Das ist aber steil. Die rote Skipiste ist bis  zu 30 % steil. Gottsei Dank sind ein paar Kurven eingebaut. Da stehen morgen Tausende an der Strecke. Sie werden mir hoffentlich auch mal zu klatschen und mich nach oben treiben. Das zweite mal zitterten meine Beine als ich einen Blick in die Startliste machte.  Vegard Ulvang, Katarina Neumanover und Reto Buergermeister. Den Schweizer ex-weltcup läufer und ex-Russen Trainer werde ich zwar auch nicht überholen, aber die anderen Beiden waren in ihrer aktiven Zeit schon echte Weltelite.  Beide hatten mehr als eine goldene bei olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewonnen. Das kann ja lustig werden Morgen.

Ich habe aber auch noch 2 zwei mindestens so wichtige Namen entdeckt auf der Startliste.  Armin und Simone von unserem xc-ski.de Ski Marathon Langlauf Team. 

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