Untersberg Dejavü


Am Sonntag habe ich das Wetter ausgenützt und ein paar Höhenmeter gemacht 🙂
Ziel Untersberg. Ich wählte den wenig begangenen Weg über den Schellenberger Sattel. Ein Höhepunkt der Berchtesgadener Alpen. Aber auch nichts für schwache Nerven. Keine Sicherungen mehr vorhanden im schwierigsten Teil. Gut festhalten ist lebenswichtig.

Zusammengefasst: ca. 7,5km, 1700HM, 3:30 Std Speedhiking.

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Am Samstag plante ich vorerst ohne Auto. Ich wollte eine längere Tour machen,  Grundlagen Training.

Mein Plan war von Oberndorf mit dem Fahrrad zur Untersberg Seilbahn zu fahren, dann über die Toni Lenz Hütte aufzusteigen, runter über die skiabfahrt nach Fürstenbrunn bzw.St. Leonhard. Danach wieder mit dem  Rad zurück nach Oberndorf. Hörte sich gut an. Geplante Dauer: 4:30h.

Als ich kurzfristig dann doch das Auto zur Verfügung hatte, änderte ich die Streckenführung.

Ich fuhr also mit dem Auto nach St.Leonhard zur Seilbahn. Sprang in den  netterweise abfahrenden Bus nach Fürstenbrunn. Stieg in Glanegg aus und startete um 07:30. Der Parkplatz war schon gut gefüllt.

Die ersten 200 HM gehts ja ordentlich auffi! Ideal für das Redbull Rennen 🙂

Ich überholte sicher 30 Wanderer. Bei der Rossitten traf ich den Hubert aus Nußdorf. Mein Vereinskollege vom Lauftreff. Und jetzt kommts!

Er ist mit dem Rad zum Untersberg gefahren! Er machte meine geplante Tour. Ich sollte sie schützen lassen 🙂  Hubert ging den Dopplersteig mit seiner Tochter. Sie fuhr mit der Seilbahn runter so wie ich. Hubert lief den Reitsteig runter, um dann wieder mit dem Bike nach Nußdorf zu fahren.

Ich ging also bei der Rossitten nach links weg, Richtung Sattel. Der Weg wird gleich mal sehr Alpin. Meist triffst du hier ein Rudel Gämsen oder auch Geier. Imposant. Leider ist der Steig sehr verfallen und so ist absolute Trittsicherheut und Schwindelfreiheit gefragt. Ich hatte also ein Dejavü. Wieder zitterte ich mich über die Berg!  Das hat mich sicher 20 minuten gekostet. Nun denn, ich habs geschafft und lief den Premium Trail zur Toni Lenz Hütte. Wie im Zauberwald gings hinab und wieder hinauf. Gräben, Felsen und sehr schmale Pfade begleiteten mich die nächsten 50 minuten..

Nach 2:20 erreichte ich um 09:50 die Hütte. Zuerst wollte ich mir einen Radler gönnen. Ich verwarf diesen  Gedanken und „Genoss“ einen Energie Riegel. Ich nahm auf der ganzen Tour mehrere Gels & Riegel ein. Das hat mir gut getan. Mit immer noch lockeren Füßen begab ich mich auf den restlichen Teil des Sonntags Vormittags. Ein Traum.

Der in den Fels gesprengte Toni Eder Steig nimmt einem wirklich den Atem. Grandiose Sprengleistung. So macht Speedhiking Spass.

Bei der Mittagsscharte änderte sich meine Tour augenblicklich. Viele Seilbahn Touristen versperrten mir den Weg und machten mein Tempo langsam.  Am Plateau angekommen freute ich mich das ich im schönen  Alpenland leben darf. Nach 3:30 zischte der Radler bei der Hochalm rekordverdächtig.

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