Öst. Feuerwehr Rennrad Meisterschaft 31. August 2019


Teilnahme bei der Österreichischen Feuerwehr Rennrad Meisterschaft in Friedburg Bezirk Braunau in der Gäste Klasse. Es war einer der letzten Sommertage. Wunderschön aber sau heiß.  Das mag ich nicht. Würde lieber im Gras unter einem Busch liegen mit meinem Mädchen und die Seele baumeln lassen.

Am Start sah ich schon das hier keine normaler Rennrad Marathon stattfindet. Das ist eine  Meisterschaft. Ein Meisterschaft der Besten. Mit  ÖRV Rennkommissär. Aufstellung der besten in der ersten Reihe nach Aufruf. Ein paar Tage vorher machte ich mich mit der Strecke Vorort vertraut. Das half mir bei der Abfahrt. Aber das wars auch dann schon. Ich startete im 2. Block. Die Gästeklasse hatte einen eigenen.

Ich kurbelte von Beginn an mein gleichmäßiges Tempo. War aber dann doch gleich mal am Ende des Feldes angelangt.  Nach 5 Kilometer überholte mich der dritte Startblock. Aber aufhören war nicht im Plan heute. Bei 63 Km höre ich nicht auf. Eine Zeit unter 2 Stunden war im Kopf, aber nicht in den Beinen. Endlich einen 30er Schnitt fahren,das wär mein Wunsch ans Christkind. Wenn ich auch bergauf volles Tempo gefahren wäre, wäre sich das ausgegangen. Aber in Anbetracht der Temperaturen ließ ich das lieber sein. Und so hielt ich zwar ein paar gleichschwere Jungs in Schach bergauf und überholte ein paar aber nicht viele.  Denn der Downhill war mir zu gefährlich um Plätze gut zu machen. Nicht steil, er lud mich aber trotzdem nicht zum Pressen ein. Die Strasse war ein schmaler Güterweg. Ein Tanz auf Messers Schneide. Wenigstens war genügend Sturzraum vorhanden. Gott Sei dank war die schmale Strasse für den Autoverkehr gesperrt. Richtig Spass machte es immer nur die 3 letzten Kilometer der 10,5km langen Schleife. Die hatten ein leichtes Gefälle mit 5%. Da konnte ich mein Kampfgewicht und mein neues kultiges Celeste Farbiges  #Bianchi Rennrad perfekt in Szene setzen. Das ich hier schnell war sagten mir auch meine direkten Gegner mit denen ich mich Runde für Runde ein heißes Duell geliefert hatte. Bei der Zieldurchfahrt genoss ich den Applaus der Zuschauer und unterwegs bekam ich eine gute Frequenz attestiert. Das machte mich stolz. Am höchsten Punkt wurde  ich von den meist jugendlichen Fans frenetisch angefeuert. Die tranken fröhlich ein Bier und ich mein Wasser. Unfair ist diese Sportler Welt. Neben ein paar Handy Fotos machte ich auch Videos mit meiner Garmin Kamera. Die hatte ich unter dem Sattel montiert.

Das Rennen war zumindest ein Ausputzer wie man in der Wettkampf Szene sagt. Ein Härtetest für die 100km beim Eddy Merckx classic Rennen am Wochenende in Fuschl. Da bin ich dann wieder mit 2 Kameras im Einsatz. Garmin Virb ultra 30 unter dem Sattel und die Gopro 7 Black am Lenker.

Fazit:

Gesamtrang 130 von 160. Mehr ging nicht.  Die 50 Kilometer am Vortag hätte ich doch lieber bleiben lassen sollen. Bergab bin ich zu feige(max 65km/h). Bergauf zu schwer. Am flachen Terrain und im leichten Gefälle konnte ich meine Beinkraft (vom Ruder Training) gut einsetzen. Das neue (mein erstes Rennrad) #Bianchi ist sau schnell und super fesch kultig. Hab ich in diesem Passagen gegenüber der Konkurrenz gesehen.

 

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1. MTB Marathon – geschüttelt statt gerührt


Beim ersten mal tut’s noch weh.

So ist der Untertitel meins ersten Mountain Bike Marathons. Der Satz ist ja ursprünglich von einem Waggershausen Song, aber er passt sehr gut zum aktuellen Fall. Ich bin 3 oder 4 Rennrad Wettkämpfe gefahren bis jetzt und ich wollte unbedingt auch mal ein MTB Rennen machen. Wo nehme ich teil wahr die Frage. Als langjähriges Mitglied im OK der Salzkammergut Trophy wußte ich um die Schwierigkeit der Goiserer Strecke. Also was leichtes suchen. Die Wahl  fiel auf den Voralpen MTB Marathon in St. Veit an der Gölsen (NÖ). Ein leichtes Rennen zum Einfahren nach der Winterpause steht auf der MTB Challenge Seite. Na dann passt es ja. St. Veit kannte ich noch gut von früher als ich noch für die Challenge Serie die Website betreute. Ich kannte also die örtlichen Gegebenheiten. Was es etwas einfacher machte. Allerdings nicht den Wettkampf. Da ich erst seit 3 Jahren am Rad unterwegs bin legte ich nicht viel Wert auf ein Highend Equipment und so kam ich mit meinem STAHL BRENNER BIKE OHNE FEDERUNG  aus dem letzten Jahrhundert ins beschauliche St.Veit an der Gölsen, südlich von St. Pölten.

Das Rennen

Ich reihte mich sicherheitshalber ganz hinten ein. Unter den bunten aktuellen Rennmaschinen sah mein Ofen ziemlich alt aus. Zurecht wie  sich zeigen sollte. Ganz hinten im Feld hat aber auch Vorteile. Der schönste ist das man viele überholen kann. Eine Weile zumindest. Der zweite ist auch schön, aber nicht Leistungsfördernd. Man kann nette Damen sehen die  langsamer sind, vermeintlich. Ich starte los mit meinem 70 Euro Rad (gebraucht gekauft im Herbst) und überhole auch wirklich viele. Das teuerste am Rad waren meine beiden Action Cams 🙂  vorne eine GoPro 7 Black, unterm Sattel eine Garmin Virb Ultra 30, welche leider versagte und keine Bilder lieferte. Um den Preis der Kameras kann man sich ein modernes  Rad kaufen. Tat ich aber nie, für mich war und ist immer noch der Sport wichtiger. Und eben die Dokumentation der Sport Events. Etwas mehr als 200 Starter  gehen auf die kurze (30km) lange Strecke. Kurz nach dem Start kommt gleich die erste Steigung. Ich überhole viele Teilnehmer die ein modernes Rad haben, dass macht mich zuversichtlich. Bergauf kann ich mich schinden. Das Wetter war auch angenehm kühl. Als die erste Abfahrt kommt, kommt auch der erste Rückschlag für die Moral. Es geht über eine sehr holprige Wiese runter. Ja ich weiß das gehört zu einem MTB Rennen, aber ohne wäre es mir lieber. Ich kann mich kaum am Rad halten, so arg werde ich durchgeschüttelt. Ohne Federung geht heutzutage also gar nix mehr. Ich nehme es zu Kenntnis. Genauso wie, dass mich jetzt die Damen überholen die ich eigentlich hinter mir eingestuft hatte. Auch die, die ausgesehen haben als würden sie Sport nur vom Volkshochschulkurs kennen. Ja ihr Damen ihr habt mir oder besser gesagt meinem Material die Grenzen aufgezeigt. Die Sportler überholten mich als schwebten sie über Stock und Stein. Da war ich schon ein bisschen neidisch.

Bergauf ging es wieder besser. Ich konnte viele wieder einholen. Dann ging es wieder eine Wiese runter. So steil das ich dachte, ich bin auf einer Skipiste. Wo ich bremse lassen es die anderen laufen. Ich versinke im Erdboden. Trage es aber mit Fassung. Die schöne Strecke mit wunderbaren Aussichten auf das Hügelland und Traisental interessiert mich mittlerweile nicht mehr. Nur aus den Augenwinkel nehme ich die Zuschauer und die schöne Landschaft wahr. Nach dem höchsten Punkt geht es in eine Wald Passage. Für mich völlig unnötig.  Gibt’s den keine Umfahrung ? Ich stolpere im Schritt Tempo über die Wurzeln, das war nicht Lustig. Die Streckenführung meint es nicht gut mit mir. Jetzt auch noch bergab auf Schotter Strassen!? Für viele eine mords gaudi, für mich völlig Sinnfrei. Warum ist hier sowenig Asphaltiert?Niederösterreich ist ein reiches Land 🙂 Scherz beiseite. Ich fürchte mich, ich mag das nicht, es ist rutschig. Nein.

Finale Furioso

Laut meiner Uhr bin ich schon nahe dem Ziel, 5 Kilometer noch. Die ziehen sich aber gewaltig. Immer wieder auffi und obi. Beim letzten Downhill auf Asphalt (wir sind wieder in der Zivilisation) spüre ich immer ein Motorrad hinter mir. Das laute Brummen macht mich unrund. Bin ich letzter? Bin ich so langsam?  Jein. Denn ich rette meinen Vorsprung vor dem Motorrad über die Ziellinie! Ich beende das Rennen kurz bevor der Sieger, der doppelt so langen Strecke, ins Ziel kam. Na – der war ja auch jünger 🙂

Ich ziehe eine ernüchternde Bilanz. Hinter mir sind nur noch eine Handvoll Teilnehmer ins Ziel getrudelt.  Ich verkrieche mich weit weg vom Zielbereich. Nur keine Interviews jetzt 🙂

Das Ende

Meine MTB Karriere ist somit auch schon wieder beendet. Rennrad fahren ist mir viel lieber. Ist zwar auch nicht ungefährlich, aber schon die Geburt ist gefährlich 🙂  Da weiß man auch nie wann und wie man ins Ziel kommt.

>> Voralpen MTB St.Veit an der Gölsen

>> Das Rennen auf Strava

 

Skadi Loppet 2019 – Genußtour im Bayrischen Wald


Kurz & bündig sollte mein Antreten beim diesjährigen Skadi Loppet sein. In der Heimat unseres xc-ski.de/A | N Skimarathon-Teams fand wie immer der Saison Abschluss der mitteleuropäischen Langläufer statt.

Ich hatte bei meinem vierten Antreten im Bayrischen Wald den ersten Doppelstart geplant. Die heurige Saison war wieder einmal von Unterbrechungen in der Saison geprägt. Nach dem großen Schneechaos im Jänner waren bei uns im Salzburger Land zuerst die Straßen gesperrt wegen der Schneemassen und dann auch noch die Loipen. Die geplanten Jänner Wettkämpfe waren in der Schneelawine begraben. Den Februar konnte ich wegen zwei Wochen Krankheit und Terminen nicht trainieren. So blieb mir nur noch der letzte Ausweg Skadi Loppet.

Skadiloppet Skating 2019

Freitags bei düsterem Himmel fuhr ich meinem ersten Langlauf Rennen der Saison entgegen. Mein erster Wettkampf der Saison war zugleich auch der letzte. Ich meldete mich nur zu den kurzen Strecken an, nur kein Aufgeben auf der Langdistanz war das Ziel. Die schönen Loipen am Bretterschachten sind in Läuferkreisen durchaus gefürchtet ob Ihren harten und langen Anstiegen. Eine „Wohlfühlstrecke“ ist es nicht. Zumindest nicht das Verhältnis Distanz zu Höhenmeter. Eine Herausforderung für Geist, Körper und Ski.

Das Rennen Samstag, 17km Skating

Der Samstag begann wie der Freitag aufgehört hatte. Mit starkem Regen und mit noch stärkerem Wind. Die Skating Ski hatte ich schon vor Tagen zu Hause in Salzburg gewachst. Die Wettervorhersage war einfach zu lesen für Samstag. Plusgrade und Regen waren keine Herausforderung für die Material Wahl. Aus dem bekannten Trainingsdefizit ordnete ich mich im letzten Startblock ein. In die Turbulenzen der ersten Abfahrt nach dem Start wollte ich auch nicht verwickelt sein. Mir waren Zeit und Platzierung nicht wichtig. Das Sein war wichtig. Das DABEIsein.

Die Strecke kannte ich ja und so schonte ich mich bis zur Halbzeit und lief viel in der Gruppe solange es ging. Erst nach Kilometer Zehn wurde ich offensiver. Ich ging öfters aus dem Windschatten heraus und kam mir nicht langsam vor. Da hat jeder sein eigenes Empfinden und seine eigene Vorstellung. Gewinnen werde ich weder die Gesamtwertung noch meine Altersklasse dachte ich mir. Warum sich total verausgaben, ich stellte mir vor ich wäre auf einer Genußtour durch den Bayrischen Wald. Die Touristiker unter den Lesern reiben sich die Hände. Das Wetter wurde die ganzen 17 Kilometer nicht besser, meine Leistung auch nicht wie sich später in der Ergebnisliste zeigen sollte. Rang 144 unter 220 Teilnehmern. 1:18 waren nicht ganz so schlecht aber eben auch nicht ganz gut. Ich war aber nicht enttäuscht, denn ich hatte am Nächsten Tag wieder ein Rendezvous mit der Loipe.

Das Rennen Sonntag, 24 KM Klassik

Die Sonne scheint, der Schnee schmilzt. Das war das Motto beim kurzen Klassiker. Und wenn ich schreibe Klassiker dann ist auch Klassik drinnen. Mit den zugegebener Weise schnellen „Schieber Zunft“ kann ich nichts anfangen. Sorry Leute. In unserem team sind begnadete Double Poling Spezialisten, so wie unser Bester Thomas Freimuth. Der ist damit schnell und landet auch immer am Stockerl damit. Respekt Kollegen, Respekt.

Nach dem Skating Rennen

In Ermangelung an einen der heißen Fellski grub ich meinen alten Klassiker aus dem Keller aus und gab ihm beim Frühstück den grünen Batz (Salzburger Jargon) für Klister. Aber keine Reise ohne Fehler, ich hatte das Bügeleisen zu Hause vergessen. Da der Skadi Loppet auch heuer wieder ein tolles Wachs Service anbot, brachte ich die Ski zum Master of Wax und der bügelte gekonnt drüber. Der Wachs Meister zog übrigens die Augenbrauen hoch als er die Menge an Grundklister sah, viel zu viel meinte er. Als Draufgabe gabs aber netterweise noch ein Nero XXX drauf.. Kenner wissen was ich meine.

Ob’s geholfen hat? Schwer zu sagen. Zumindest die ersten 10km war ich im Anstieg gut dabei, ich rutschte nicht zurück und war zufrieden mit Material und Körper. Aber das Blatt wendete sich. Ich wurde langsamer und langsamer, die Loipe versank zu Mittag in der Märzsonne und man musste schon sehr gut am Ski stehen um voran zukommen. Immer wieder gingen die Ski weg und ich blieb hängen im Sulz am Arber. Gott sei Dank geht das letzte Drittel der Strecke meist bergab. Hier kamen mir die mahnenden Worte des Waxing Jesus wieder in den Sinn. Der Ski stoppte mich derart bergab das mich viele überholten und ich ungewollte zum Hindernis mutierte auf der Loipe. Peinlich Sache.

Das Rennen habe ich natürlich beendet. Nicht schnell aber glücklich. In 2:06 auf Rang 173 von 260 Startern. Damit kann ich leben. Meine Frau auch, die war stolz und zufrieden vor dem Rennen undnach dem Rennen ☺

 

Crosslauf Landesmeisterschaft 2019


Ein Bewerb wo ich eigentlich nichts mehr verloren habe – Leistungsbezogen. Aber ich war dabei und hab richtig viel Zeit verloren. Im Interesse meiner Video Serie für den Oichtental Halbmarathon war ich dann mit RTS am Salzachsee. Mit meinem Hauptdarsteller Josef Eder drehten wir den vorletzten Teil der #roadtonussdorfchallenge. Ich bin verletzungs bedingt (Ferse links) schon lange nicht mehr gelaufen. Da fehlt mir natürlich das Training.  Gemeinsam mit Josef schleppte ich mich im5:30er Schnitt über die 6 Runden am Salzachsee. Der schwere Boden macht es nicht leichter. Die Ferse auch nicht. So kam ich am Ende des Feldes ins Ziel. War mir aber egal, den ausser mir hatte keiner ein Fernseh Team dabei.  Immerhin etwas.

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Dahoam im Keller Studio


Hier ist mal nichts aus dem Ruder gelaufen

Vorgeschichte

Der Winter 2019 begann mit viel Schnee Ende November. Ich war als einer der ersten auf der Loipe und merkte eigentlich dass ich keine Kraft in den Armen hatte. Das war ja schon öfters der Fall. Ich nahm das zur Kenntnis und beschloss mir einen Klassik Ski mit Fell zu kaufen, damit ich immer gleich laufen kann ohne viel zu wachsen. Das habe ich dann aber verschoben, auf irgendwann. Ich hatte plötzlich die Idee mir ein Rudergerät zu beschaffen. Rudern – ist, was ich schon immer gewusst hatte, eine immens fordernde Kraft Maschine. Rudern ist eine gelenk schonende Wunderwaffe für den Muskel Aufbau und zur Stärkung der Ausdauer Leistung. Ich begab mich auf die Suche und sah schon die Top Modelle in meinen Keller. Waterrower und Concept2 sind klingende Namen in der Szene. Speziell das Concept2 Gerät steht in jedem besseren Fitness Studio. Auf diesem Gerät werden Weltmeisterschaften ausgetragen. Das wird auch für mich passen. Leider war der Preis bei beiden ein über der 1000er Marke. Zuviel, das bring ich zu Hause nicht durch.

Also schaute ich mich um was gebrauchtes um. Ich fand auch schnell ein  Hobby Gerät. Um 70 Euro holte ich es mir nach Hause. Ich war von Anfang an begeistert vom Rudertraining. Doch bemerkte ich einige Schwächen in der Verarbeitung. Der größte Nachteil war aber das keine richtige Dokumentation und keine Trainingssteuerung zuließ.  Schade.

Nach einigen Stunden im Web fand ich dann bei den beiden TOP Herstellern die Möglichkeit die Maschinen zu leasen bzw. zu Mieten. Ich lachte wieder und bestellte mir das Concept2 Gerät. WOW!

Es ist Da

Was für ein tolles Ding. Ich war glücklich. Für 60 Euro im Monat steht es jetzt mal 3 Monate bei mir. Danach kann ich weitermieten oder kaufen.

Ich habe schon Stunden darauf verbracht. GEIL. Ich muß nicht  mehr ausser Haus am Abend, ich muss nicht mehr weg von der Familie. Ich kann immer trainieren, und das effektiv.

Die längste Strecke war bis jetzt 30KM. Zweieinhalb Stunden war  ich unterwegs, im Keller. Mir wird aber nicht fad dabei, nein ganz und gar nicht. Das Gerät ist total vernetzt. Ich kann meine Garmin Uhr oder den Brustgurt dazu schliessen, die Ruder App zeigt alle möglichen Daten an. Inklusive Watt Leistung! Diese Motivations Daten streame ich auf den Fernseher und ich hab alles im Blick. Oder ich lass Sportvideos laufen, oder ich rudere  synchron gegen andere virtuelle Ruderer. Ein Wahnsinn.

Zusätzlich mache ich noch HIT Training , Seilspringen , Krafttraining am Boxsack, Kettelbells und die guten alten Hanteln runden das gesamt Körper Training ab. Perfekt. Da gehen mir die neuen Fell Langlauf Ski nicht ab. Vorerst.

https://www.concept2.at

oder

www.waterrower

 

Training dahoam, das macht Stark

Ski Challenge 2018


Mein eigenes Geburtstagsgeschenk zum 50er. Was schenkt man sich selbst? Etwas was man immer schon tun wollte. Etwas das MIR Spaß macht.

Die Story

Wer mich kennt der weiß das meine Challenge nur ein Motto haben kann. Schnee. Also ist das Ziel der Challenge jedes Monat im Jahr 2018 zumindest einmal auf Ski zu stehen. Oder besser gesagt Skifahren zu gehen. Langlaufen zählt auch. Da kann ich das angenehme (skiticket) mit dem nützlichen (Training) verbinden. Neben dieser Challenge gibt’s noch was anderes was ich auf meinem Plan habe. Ich will auf allen Gletschern in Österreich einmal oben gewesen sein. Wer weiß wie lange es diese noch gibt. Aber das ist nicht vorrangig das ergibt sich von selbst. Dies hat  nix mit dem Jahr 2018 zu tun. Los gehts..im Jänner…

  • 01 Jänner

Im Jänner ist es einfach. Da steht der Österreicher normal sicher einmal auf Ski. Ich natürlich auch. Im Jänner haben mein Bruder Klaus, mein Schulkollege Erich und ich seit ein paar Jahren eine Tradition um die uns sicher viele beneiden. Wir fahren 3 bis 4 Tage nach Schladming. Skifahren und apreski. What else!. Ticket 1 also kein Problem. Die Gschichtln von der Planai, Almrausch und Tenne erspare ich euch.

  • 02 Februar

Im Februar war ich nur einmal Alpin Skifahren. Mit der Familie war ich in Werfenweng. Ein nettes kleines Skigebiet nicht weit weg von Salzburg. Empfehlenswert. Es war sehr kalt und  bewölkt an diesem Sonntag Nachmittag im Februar und so machte das fotografieren keinen Spass. Ticket 02 im Sack.

  • 03 März

Im März war ich gar nicht Alpin Skifahren! Termine, Termine. Ich musste ja meinen 50er Geburtstag planen. Vorher und nachher. Also wenig Sport. Zumindest Langlaufen war ich. Das Ticket 03 kommt deshalb von der Winklmoos Alm in Reit im Winkl . Da war ich bei einem Langlauf Rennen dabei. Nicht erfolgreich!  Am Start war unter anderem ein deutscher Olympia Langläufer. Da gabs nix zu gewinnen.

  • 04 April

Anfang April hatte ich auch sehr wenig Zeit. Da war unser Halbmarathon in Nußdorf. So musste ich bis zum Ende des Monats warten. Ticket 3 am 30. April gelöst! Mit meiner Tochter Paula war ich auf dem Kitzsteinhorn. Das warten hatte sich gelohnt. Ein Traum Skitag im Frühling. Perfekt

  • 05 Mai

Berufliche, familiäre und Wetter bedingte Termin Suche war nicht einfach. Wieder musste ich bis zum Ende des Monats warten. Dieses mal wieder auf Langlaufski. Nicht weit weg von zu Hause am Dachstein Gletscher langlaufen. Ende Mai war der Schnee noch perfekt. Kalt, guter Schnee. Was will man mehr.

  • 06 Juni

Im Juni war ich schon knapp am Wahnsinn – in den Köpfen von Bekannten und Freunden. Als einige erfuhren das ich im Juni die Ski aufs Auto packe, wo man doch auch Baden gehen könnte. Das mag stimmen. In deren Welt. Ich lebe meine Welt. Jeder soll tun was er will. Ganz einfach. Ab Juni erzählte deshalb auch fast niemand mehr wenn ich wieder im Schnee war. Mir war es lästig mich zu erklären. Andere schrauben Nächte lang am Auto, die einen gehen um 5 uhr früh Angeln etc…mir egal. Solange ein Skilift läuft fahre ich dahin. In Österreich und in den anderen Alpenländer gibts Sommerskifahren.Angebot und Nachfrage. Ok jetzt genug der Jammerei.  Im Juni war ich sogar 2 mal auf Schnee. Am 4. Juni war ich am Dachstein Gletscher langlaufen. Es war ziemlich warm, 8 Grad Plus! Der Schnee war früh morgens aber noch gut und die Loipe fest. Je weicher um so härter ist dann das Training. Am 30.6 war ich dann noch am Hintertuxer Gletscher Skifahren. Das Wetter war sehr sehr gut und es lag noch viel Schnee.

  • 07 Juli

Im Juli war ich „nur“ einmal auf Schnee, familiäre und eigene Sportliche Termine machten es wieder schwierig Tag X zu finden.  Am 30. Juli war ich  langlaufen am Dachstein Gletscher. Ich wollte ja trainieren. Es war wieder sehr warm, man konnte in kurzen Hosen und ohne Leiberl laufen. Eine tolle Sache 🙂

> Video Dachstein Langlaufen Juli

  • 08 August

Im August war ich dann wieder am Hintertuxer Gletscher. Am 15.8 war ich im einzigen Skigebiet Österreichs das ganzjährig geöffnet ist! Sofern kein Sturm geht laufen die Lifte! Skifahren 365 Tage!! Es war der beste Schnee im Sommer!!

 

  • 09 September

Der Herbst zieht ins Land und meine selbst auferlegte „Skichallenge“ geht ins letzte Viertel.

Ende September löste ich den vorletzten Geburtstags Gutschein ein. Ich hatte einen Gutschein für den Kaunertaler Gletscher bekommen. Danke dem Spender. Das mich dieses Geschenk auf den westlichsten unserer Gletscher führte konnte man mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen. Sehr weit weg aber auch sehr aufregend und schön. 3 Stunden Fahrzeit und über 300km war das Glück entfernt.

> Video kaunertaler Gletscher

  • 10 Oktober

Ende Oktober war ich in Kitzbühel zu Gast. Ich mag Kitzbühel. Am Ende und Anfang der Saison bin ich gerne beim Hansi!
Am letzten Sonntag im Oktober war ich bei sehr winterlichen Verhältnissen am Hahnenkamm. Dank der, aktuell sehr in den Medien hängenden Schneedepots waren nach der berühmten Resterkogel Piste nun auch der Hahnenkamm an der Reihe. Am Hahnenkamm Walde Sessellift und dem kleinen Förderband konnte man eine sehr gute Rote+Schwarze Piste befahren. Da an diesem Wochenende gerade ein Wintereinbruch war sah man eine komplette weisse Landschaft. Die Einkehr im Hahnenkamm Stüberl wurde legendär.. dank der Besitzerin…einer ehemaligen ÖSV Abfahrerin der 70er Jahre. Das Gesprächsthema war…richtig!!

> Video Kitzbühel

  • 11 November

Anfang November war ich am Dachstein langlaufen. Endlich wieder einmal nordisch unterwegs. Nach den Schneefällen vor 2 Wochen waren immerhin 5km gespurt. Ein halber Meter Schnee und die Welt auf  3000 m schaut schon wieder besser aus. Leider war es EISKALT und EXTREM WINDIG. Die Herbstsonne konnte mich leider auch nicht erwärmen. Nach 40 Minuten beendete ich das Training wieder.

> Video langlaufen Dachstein

  • 12 Dezember

Das Finale fand dahoam statt. Fast dahoam. Am letzten Tag des Jahres fuhr ich nach Berchtesgaden. Skifahren am Jenner stand auf dem Programm. Die Jennerbahn wird gerade modernisiert. Nach über 60 Jahren war es auch an der Zeit. Mit österreichischer Finanzhilfe bewegt sich nun auch hier endlich etwas. Das kleine aber feine Skigebiet ist in 40 Minuten von zu Hause aus zu erreichen. Das Highlight an diesem Tag war der Schnee. Es hatte die letzten Tage viel geschneit und ich kam das erstemal in meinem Leben in den Genuß des Tiefschnee fahrens. Ja Powdern heisst das wohl heute. Unglaublich schön. Mir blieb der Mund offen, einige Juchizer schrie ich in den bayrischen Winter und ich war so was von glücklich über den Ausgang der Challenge 2018.

Fazit: Definitiv zum Wiederholen. Das gefällt mir. „Die schönsten Momente waren die Minuten wenn man um halb acht in der Früh im Sommer zu einem Gletscher Skigebiet fährt und an den Bushaltestellen Menschen im Skianzug mit Ski sitzen und auf den Skibus warten.“ Ich war nie alleine. 

>> alle Fotos der Challenge

Saalbacher Trailrun 2018


10 Stunden in den Bergen oder „Die Unvollendete“

Die Nacht zum Renntag hatte ich nicht gut geschlafen. Ich habe das Streckenprofil hundertmal gedreht und gewendet. Es blieb immer gleich schwer. 3400 Höhenmeter auf 42 Kilometer verteilt. Ein schier unvorstellbares Vorhaben hatte ich mir da in den Kopf gesetzt. Nach meinem ersten Trail Marathon im Juni beim Mozart100 wo ich die Strecke für „Anfänger“ (42km / 1500HM) gelaufen bin, war ich total am Boden. Die relativ einfache Strecke hat mich damals beinhart abgeworfen. Schlimmste Krämpfe in den Wadln zwangen mich die Halbe Strecke zu gehen! So kam ich nach 8 Stunden ins Ziel, total kaputt aber glücklich. Weil das mit den Krämpfen nicht normal sein konnte machte ich ein paar Wochen später in Reit im Winkl beim neuen MountainMan einen neuen Versuch. Die Beine waren gut aber die Bergab Passagen von der Steinplatte auf felsigem Untergrund haben mir gar nicht gefallen. Ich war im Regenwurm Tempo unterwegs. Nach fast 9 Stunden war ich im Ziel. Im Wissen das ich mehr kann suchte ich die dritte Chance. In Saalbach beim Trailmaster Marathon sollte es passen.

Es passte wieder nicht

Schon am Start wurde mir schlecht. Das kleine Starterfeld mit 37 Startern bestand fast nur aus Berg Gemsen! Alle hatten diesen Blick. Diesen Blick den ich erst lernen muss 🙂 Ich sah es an Ihrer spartanischen Ausrüstung und an Ihren wohl definierten Muskeln. Nur 2 oder 3 Normalos sah ich. Einer hatte so eine Art Jeanshemd an!! Ein älterer Mann mit grauen Haaren. Na den werd ich doch packen. Ich packte ihn nicht, die Sache war nach 1 KM erledigt. Er war weg. Nur das fesche Münchner Dirndl, Katharina, lief mein Tempo. Nach dem Startschuss ging es ohne Aufwärmrunde sofort eine Skipiste hinauf. Ja das war ein Trail – 100%. Von nun an begann ich zu leiden, das ist bald zugegeben, aber ich konnte es nicht ändern. Mir tat vom ersten Meter an die linke Ferse weh. Die hatte ich die Tage vorher mit Tempoläufen am flachen Asphalt demoliert. Ich hätte es wissen müssen. Kurt – bleib im Gelände.

Blick zurück zum Start bzw Ziel..Grün = gelaufen, Rot= nicht gelaufen wegen Renn Abbruch

Heute war zumindest das Wetter gut, Sonnenschein und nicht zu heiß, ideal. Nach den ersten 500 Höhenmetern konnte man das erste mal das großartige Panorama rund um Saalbach genießen. Ich fühle ich wohl hier denn das Gebiet kannte ich ja gut vom Skifahren. Katharina und ich wurden bald vom ganzen Starterfeld überholt und so waren wir ganz alleine Unterwegs. Wir waren wie Pech und Schwefel. Ich war Bergauf schneller, sie bergab. So waren wir gleich langsam und gingen alles gemeinsam. Nach nur 6KM und 1000 Höhenmetern(!) waren wir beim ersten Gipfel. Dem Schattberg Ost Gipfel, hier ist auch das Ziel. Wir waren zumindest schon mal hier. Nach dem ersten Pause liefen wir leicht bergauf und bergab den Bergkamm entlang neben der imposanten Lawinen Verbauung bis zum Schattberg West. Ein Traum Trail. Der erste Downhill verlangte gutes Schuhwerk und Gemsenartiges laufen. Das war nicht mehr so meins. Wir waren auf einem MTB Downhill unterwegs. Mir gänzlich unvorstellbar wie man da mit einem Rad runter fahren kann. In Hinterglemm, zweigte die Light Strecke (24km) ab und wir durften zu unserem zweiten Gipfel aufbrechen. Dem Zwölferkogel, einem Anspruchsvollen Skiberg, mit SKI WM Abfahrtsstrecke. Es wurde heißer und wir mußten die Getränke sparsam verwenden. Der Elite war es wohl egal aber wir Amateure hätten uns hier eine Verpflegungsstation gewünscht. Nach 4 ½ Stunden kamen wir zum Checkpoint am Gipfel. Wir waren die letzten, das war enttäuschend aber eine Tatsache. Wir versorgten uns mit Obst und Getränken und liefen weiter. Die Stimmung war nicht die Beste. Katharina war motiviert aber auch nicht schneller als ich. So sagte ich zu Ihr dass sie bergab ruhig vorne weg laufen kann. Sie wollte nicht, mich freute es natürlich nicht alleine laufen zu müssen. Ab dem Zwölferkogel waren wir am Saalbacher Höhenweg unterwegs. Und das war die beste Trail Sektion des ganzen Sommers. Entlang von bunten Wiesen und steilen Hängen ging es auf die zweite Hälfte des Marathons. Unendlich kitschig schön. Die vielen Wanderer hatten immer aufmunternde Worte für uns, das hob die Stimmung ein bisschen. Die Sportliche Stimmung war gemeint. Wir waren ja nach wie vor letzter und sollten es auch bleiben, soviel darf schon verraten werden.

Neben der bezaubernden floralen Welt waren wir auch angetan von den vielen Kuhherden die das satte Grün sichtlich genossen und den Pferden die majestätisch unter der starken Bergsonne grasten. Dass wir weit so herum kamen hat mich fasziniert, den ganzen Tag sahen wir die Marathon Runde vor uns. Wir konnten immer alle Gipfel sehen die wir schon gesammelt hatten und wir sahen immer das was noch auf uns zu kam. Und das erschrak uns manchmal. Nach 7 Stunden hatten wir erst 26 KM hinter uns. Oje!! Im letzten Downhill vor dem finalen großen Anstieg kamen wir auf eine Lichtung und ein einsamer Streckenposten stoppte uns. Er hat schon auf uns gewartet. Wir hörten wieder das wir immer noch letzte waren. OK, wir werden uns beeilen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Ich konnte einfach nicht richtig laufen vor Schmerzen. Wir liefen/wanderten weiter, auf einem immer noch genialen Wanderweg zur Nächsten Labstation. Die Frau an der Quelle sagte uns bestimmend aber freundlich: „ Ihr seits die letzten“. Wir wissen es, danke für die Info. Wir verweilten wohl länger als alle anderen an den Verpflegungs Stationen. Und Fotos haben wir ja auch gemacht. Wir sind doch beide Blogger!! Wir nahmen alles was wir bekamen. Zwischendurch verteufelten wir den Veranstalter Streckenchef und Mastermind Gunter Mayer. Für uns nahm die Streckenführung oft die eine oder andere unverständliche Wendung. Aber das war wohl nur das Gefühl wenn man LETZTER ist.

Der letzte Anstieg wurde etwas heiß, die Sonne brannte runter mit aller Kraft. Wieder waren über 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bewunderung über die schöne Landschaft ließ uns das Ziel manchmal vergessen. Wir konnten ja nicht schneller. Aber damit wurde auch unser Zeitfenster immer kleiner. Eigentlich war das Ziel zumindest im Zeitlimit von 8,5 Stunden zu bleiben. Das war die erste Hürde die wir nicht geschafft haben. Über die Uhrzeit machten wir uns gar keine Sorgen mehr. Wir waren wie in Trance. Das war schon geil! Zwischen Resumé: “Der Saalbach Trail ist Genial“.

Das war schon geil!

In der Ferne sahen wir das Ziel, glaubten wir. Mir war irgendwie komisch zumute als ich den letzten Aufschwung zum letzten Gipfel, dem Hochkogel sah. Katharina hatte Recht. Da müssen wir auch noch rauf! Und so Steil!! Mir wurde wieder schlecht. Da gehe ich sicher nicht mehr rauf, sagt ich. Da wird’s ja 20 Uhr bist wir im Ziel sind. Wir waren auf 1900Meter an der Abzweigung der Light Strecke als plötzlich mein Handy klingelte! Das musste man ja dabei haben. Am Apparat der Mayer Gunter!! Der Veranstalter gab uns zu verstehen das wir das Rennen abbrechen bzw abkürzen müssen. Es sei zu spät (wohl nur für uns langsamen) um jetzt noch den Hochkogel in Angriff zu nehmen. Er fragte mich ob ich Nummer 28 (Katharina) gesehen habe?! Ich musste lachen. Ja Nummer 28 steht neben mir. Dann fragte er ob wir Nummer 31 gesehen hätten. Der geht noch ab und hebt am Telefon nicht ab. Ich sagte ihm dass wir jemanden am Gipfelgrat gesehen hätten. Das war eine Wertvolle Info wie sich später heraus stellen sollte. Wir nahmen also die Abzweigung und liefen auf der Light Strecke weiter. Nach einer halben Stunde waren wir am letzten Checkpoint. Kurzer Smalltalk mit dem netten Mann. Auf typisch Pinzgauerisch meinte er das es nicht mehr weit sei, 5km noch. Und praktisch Eben. Das mit dem Eben wird hier wohl anders berechnet. Wenn es 200Meter rauf geht, geht’s auch wieder 200Meter runter, damit ist es FLACH. Ok wir haben verstanden. Wir liefen weiter ohne zu ahnen was gleich passieren wird.

Noch ein Hügel liegt vor uns, dahinter das Ziel.

Nach gut 5 Stunden am Saalbacher Höhenweg
Nach gut 5 Stunden am Saalbacher Höhenweg

Jetzt kommt die Wende. Plötzlich taucht ein Geländewagen auf, Hupte uns an und 2 Männer stiegen aus. Sie gaben uns höflich aber bestimmt bekannt dass, das Rennen hier und jetzt für uns beendet sei!! Wir trauten unseren Augen und Ohren nicht. Es war der Veranstalter höchstpersönlich Gunter Mayer! Mit dabei der Marketing Chef vom Skigebiet Saalbach Bernhard Niederseer. Wir sollten hier bleiben, sie suchten noch nach der Nummer 31. Nach kurzer Zeit kamen sie wirklich mit Ihm retour. Er hatte sein Handy verloren, deswegen war er unerreichbar. Unser Rennen war zu Ende weil es schon halb Sechs war! Wir hatten nicht nur das Limit von 8,5 Stunden verfehlt, nein wir hatten auch das allerletzte Limit versäumt! Denn um 16:45 fährt die letzte Seilbahn ins Tal. Wenn uns die nicht gefunden hätten, hätten wir den langen Weg ins Tal zu Fuß antreten müssen. Das hätte sicher 2 Stunden gedauert! DANKE! Ihr wart Super. Wir durften mit dem Jeep ins Tal fahren und sie fuhren uns auch noch bis zu den Hotels! Eine TOP Gästebetreuung!

Der Saalbach Trail wird in ewiger Erinnerung bleiben. In Guten wie im Schlechten. Gut war die Strecke, Schlecht war meine Verfassung. Das ruft nach einer Wiederholung 2019! Das der Sieger Markus Stock nach 5:21 Stunden schon im Ziel war grenzt schon an ein menschliches Wunder, aber er ist ja im echten Leben ein Skibergsteiger Profi! Sein Leistung war also zu erwarten, dass aber eine Dame(Claudia Rosegger) als gesamt Dritte nach 6:09 Stunden ins Ziel läuft haut dem Trail Fass den Boden aus 🙂

Mein Trail Fazit 2018

Ich bin zwar nicht der schnellste aber es ist einfach so schön in der Natur und in den Bergen zu laufen. Ein Traum. Und für meine eigentlich Berufung dem Langlaufen schaden solche Ausdauer Abenteuer sicherlich nicht.